Kategorie: Lab Persona

Zielgruppenanalyse ist so wichtig

Innolab Persona: Wichtiger denn je. Wir suchen neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Liebe Mitarbeitende der hessischen KJC, wir haben das Lab Persona, wir nennen es auch IT-gestützte Zielgruppenanalyse, in einer Retrospektive des bisherig Erarbeiteten diskutiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir hier intensiver arbeiten müssen. Im Folgenden nochmal eine Definition warum wir uns stärker auf die Kundschaft konzentrieren müssen:

Definition von Persona:

Eine Persona, auch User Persona genannt, ist eine detaillierte hypothetische Beschreibung oder Biographie eines typischen Endnutzers, der das Produkt nutzen wird. Personas sind normalerweise ein schriftliches Dokument inklusive Foto, Name, Beruf, Lifestyle und anderen relevanten Einzelheiten eines passenden Endnutzers.

Nutzung von Persona:

Agile Designer und Entwickler nutzen Personas als Richtlinie für die Entwicklung eines Produkts, das auf die Bedürfnisse eines bestimmten Endnutzer-Typs oder verschiedener Endnutzer-Typen zugeschnitten ist. Auch dem Product Owner kann eine Persona dabei helfen, die Stories und das Gesamtprodukt näher nach Kundenvorstellungen zu entwerfen. […]

Vorteile von Persona für das Projektmanagement:

  • Erhöhtes Bewusstsein für den angestrebten Endnutzer im Team.
  • Steigerung von Wert und Integrität des endgültigen Produkts.
  • Das Produkt wird ein viel fokussierteres, realistischeres und schlankeres Produkt sein, als eines, das für die breite Masse gedacht ist.
  • Die Entwickler bekommen einen Anhaltspunkt bei der Entscheidung, was das Produkt alles beinhalten sollte.

Quelle: https://www.agile-academy.com/de/agiles-lexikon/persona/ abgerufen am 07.03.2022

Neu: Lab „Persona“ – Zielgruppenanalyse für sinnvolle Produkte

Wir haben uns aufgrund der bisherigen Ergebnisse ( vgl. https://innolab-hessenkjc-blog.de/lab-fusion-kundenkarte-und-innovations-mobil ) dazu entschieden, die Labs Kundenkarte und Innovationsmobil zusammenzulegen. Das neue Lab heißt „Persona“, dies hat ein zweitägiger Workshop im März ergeben.

„Personas (lat. Maske) sind Nutzermodelle, die Personen einer Zielgruppe in ihren Merkmalen charakterisieren. Sie können z. B. einem Entwicklerteam aufgrund ihrer umfangreichen Beschreibung helfen, sich in die Lage der potenziellen Nutzer zu versetzen und diese Perspektive während des gesamten Designprozesses leicht zu vertreten. Sie werden mit einem Namen, einem Gesicht, einer Funktion, einem Werdegang und einem Privatleben versehen. Personas verfügen über Ziele und Verhaltensweisen, haben Vorlieben und Erwartungen.

Um sie entwickeln zu können, bedarf es vorerst anderer quantitativer und qualitativer Methoden, um geeignete Nutzerdaten erheben zu können, wie beispielsweise Online-Befragungen oder Interviews. Liegen diese Daten vor, lassen sich durch Segmentierung- und Clusteranalyseverfahren sog. Kern- und Randpersonas, die Hauptnutzergruppen und deren Untergruppen repräsentieren, ermitteln.“ (vgl. https://www.onlinemarketing-praxis.de/glossar/personas, abgerufen am 26.03.2021)

Aus den Laboren „Kundenkarte“ und „Innovationsmobil“ wird das Lab „Persona“.

Die KJC Kundschaft ist vielfältig und unterschiedlich.

Helga. Alleinerziehend. Kinder. Schon längere Zeit arbeitsuchend. Was sind ihre Probleme? Was könnte ihre Situation verbessern? Sie ist nur eine Zielgruppe von vielen im Leistungsbezug von SGB II. Wir arbeiten interaktiv mit Whiteboards.

Lab Fusion: Kundenkarte und Innovations-Mobil.

Wir haben in beiden Laboren folgende Sätze formuliert: Innovationsmobil: „Der Digitale Wegweiser für Kunden in der sich verändernden Arbeitswelt“. Kundenkarte: „Die Kundenkarte als Digitaler Begleiter des Kunden von seinem Erstkontakt zum Jobcenter bis zur Aufnahme eines neuen Jobs. – unabhängig von den Fachverfahren.“ Ansätze, die gut sind, jedoch komplex. Wir sprechen von digitalen Lösungen, von Apps. Ist das der richtige Weg, ist das die Lösung? Was wir erkannt haben: Die Analyse der Zielgruppe steht wieder im Vordergrund, wir gehen also iterativ zurück. Unsere Methode ist Design Thinking, hier ist es erlaubt im Prozess zurückzugehen. Im Fall der beiden Labore haben wir uns dazu entschieden, sie zusammenzulegen, zu fusionieren. Inhaltlich gibt es viele Parallelen, doch bei beiden gilt: “ Was immer als Innovation im Lab herauskommt – wir müssen erst verstehen wer die Zielgruppe ist, und was sie wirklich für Bedürfnisse hat. Nur dann ist ein Produkt überhaupt sinnvoll. In den nächsten Monaten arbeiten wir daher eng mit den Kunden zusammen.

Simon Sineks erweiterter Golden Circle. Das Warum zielt auf den Purpose des Unternehmens ab.(Bild © Pia Kleine Wieskamp)